Foto: FIL / Michael Kristen
Beim dritten Weltcuprennen der Rodler im amerikanischen Lake Placid ging es heute Nacht wettermässig wild zu und her: Ein Schneesturm wütete, das Rennen der Doppel wurde gar abgesagt.
Schon in den Trainings in der vergangenen Woche war das Wetter schwierig – von -12°C bis über 0°C war alles dabei. Es war schwierig zu wissen, wie das Material richtig eingestellt werden muss. Dies wurde denn auch für Natalie beim Weltcuprennen zum Problem.
Der erste Lauf gelang ihr noch ganz gut, auch wenn der in der Bahn liegende Schnee die Geschwindigkeit beeinträchtigte. Dazu kam ein Fahrfehler im Bereich der Kurven 11-12. Natalie kam mit Zwischenrang 7 ins Ziel. Zwischen den Läufen fällte Natalie die Entscheidung, dass sie den zweiten Lauf nochmals mit den gleichen Materialeinstellungen fährt, musste dann aber feststellen, dass sie in der Bahn kaum Halt hatte.
„Ich bin auf der ganzen Strecke nur gerutscht“, sagte Natalie nach dem Rennen konsterniert. „Ich bin sehr enttäuscht von diesem Resultat, denn Lake Placid gehört zu meinen Lieblingsbahnen. Ich hatte mir hier sehr viel mehr erhofft.“
Für Natalie geht es jetzt in die Weihnachtspause, wo sie hoffentlich neue Energie für die Weltcups im neuen Jahr sammeln kann. Weiter geht es in Sigulda (LAT) am Sonntag 4. Januar 2026. Der erste Lauf der Damen startet um 10:15 Uhr (MEZ), der zweite folgt um 12:25 Uhr (MEZ).


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