Foto: FIL / Michael Kristen
Der zweite Weltcup der Saison im amerikanischen Park City wurde dieses Wochenende unter speziellen Bedingungen durchgeführt: Die beiden Rennläufe fanden im olympischen Modus statt, das heisst auf zwei Tage verteilt.
Natalie hatte diese Woche mit einer Entzündung am Finger und Problemen mit den Lymphen zu kämpfen. Darum war sie umso zufriedener mit ihren Startzeiten in beiden Läufen: im ersten Lauf konnte sie die 11., im zweiten Lauf die 9. Startzeit verbuchen.
Im 1. Lauf am Freitag gelang Natalie ein grundsätzlich solider Lauf, aber im Labyrinth rutschte sie an mehreren Stellen, was sie Zeit kostete. Generell war es ein sehr enges Rennen: Natalie fuhr zeitgleich mit der Amerikanerin Ashley Farquharson auf den 10. Zwischenrang.
Zum zweiten Lauf am Samstag sagte Natalie hinterher, dass ihr Schlitten-Setup zu sicher gewesen sei. „Darum war ich nicht mehr ganz so schnell unterwegs, das hat mich Zeit gekostet. Aber es war ein schöner Abschlusslauf in Park City“, kommentierte sie das Rennen. Natalie fuhr auf den 7. Schlussrang, mit nur 0.3 Sekunden Rückstand auf die Siegerin Summer Britcher (USA).
Insgesamt ist Natalie aber nicht ganz zufrieden mit dem Resultat. Ihre Ansprüche an sich selbst für die Olympia-Saison sind gestiegen und sie möchte sich noch weiter nach vorne arbeiten.
Die nächste Chance dazu hat sie am kommenden Freitag in Lake Placid. Für uns hier in Europa ist das Rennen wiederum in der Nacht von Freitag auf Samstag zu sehen: Der erste Lauf der Damen startet um 00:20 Uhr (MEZ), der zweite folgt um 02:05 (MEZ). Am Samstag startet Natalie ausserdem wieder gemeinsam mit dem Australier Alex Ferlazzo in der Mixed Singles Disziplin um 21:50 Uhr (MEZ).


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